Auslandsstudium mit Kind

Auslandsstudium mit Kind

Ein Auslandsstudium erweitert nicht alleine den persönlichen Horizont. Auch die späteren Arbeitgeber sehen es gerne, wenn ein Bewerber diese nicht immer ganz einfache Lebenssituation gemeistert hat. Sie wiederum kann besonders intensiv werden, wenn ein Kind eingeplant werden muss.

Passen Studium und Kind unter einen Hut?

Die Lebensplanung lässt sich nicht immer vorhersehen. Viele Eltern stehen daher vor der Frage, ob sie den Universitätsabschluss überhaupt mit dem eigenen Nachwuchs verbinden können. Mit einigen Einschränkungen geht es sogar recht gut. Mehr noch, auch ein Aufenthalt im Ausland sollte keine Hürde sein, wenn die Tochter oder der Sohn anwesend ist. Allerdings muss die Organisation nun dementsprechend angepasst werden. Und das heißt zunächst: Das studentische Leben in der fremden Stadt bleibt weitgehend unerkundet – die freie Zeit wird mit dem Kind verbracht.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Ratsam gestaltet es sich, dass der Student bereits das Grundstudium abgeschlossen hat und somit über die Kompetenz verfügt, sich gewisse Inhalte der Materie selbst zu erlesen. Darüber hinaus sollte das Kind in einem Alter sein, in dem es den Kindergarten besuchen kann. Diese Kombination führt dazu, dass sich der Elternteil bis in den Nachmittag dem Studium widmen und den Nachwuchs in bester Obhut wissen darf. Ist einer der beiden Punkte dagegen nicht erfüllt, führt das erfahrungsgemäß zu Schwierigkeiten, die nicht selten in einem Abbruch des Auslandssemesters münden.

Unterstützung holen

Mittlerweile lassen sich an den Universitäten auch Partner- und Förderprogramme finden, die speziell auf Studenten mit Kind ausgelegt sind. Geklärt wird dabei nicht zuletzt die Frage der Finanzierung, immerhin muss vor Ort nicht alleine der eigene Unterhalt, sondern auch der Kindergarten bezahlt werden. Ratsam ist es daher, sich im zuständigen Dekanat nach derartigen Partnerschaften mit anderen Lehreinrichtungen zu erkundigen. Meist kann dabei gleichermaßen praktische Hilfe angeboten werden, um das Leben in der Fremde ein wenig zu erleichtern. Ebenso ist es aber möglich, im Ausland selbst die Planung vorzunehmen und dort nach dem Tagesaufenthalt für den Nachwuchs zu schauen.

Es wird nicht leicht

Trotz aller Unterstützung sollte der Student aber jederzeit in dem Bewusstsein handeln, dass der Aufenthalt in einem fremden Land keine leichte Aufgabe ist. Auch dem Kind wird es zunächst nicht gefallen, die Spielkameraden nicht zu verstehen oder den Worten der Kindergärtner beim Vorlesen nicht folgen zu können. Je mehr Wissen hinsichtlich der Sprache also vorliegt, desto reibungsloser verlaufen die ersten Wochen. Wichtig ist es aber gleichfalls, trotz aller Hürden das Risiko nicht zu scheuen. Neben der studierenden Mutti oder dem Vati wird auch der Nachwuchs erheblich von den Monaten im Ausland profitieren.

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Bilder: Pixabay

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