Kleidung und Geschmack im Wandel der Zeiten

Kleidung und Geschmack im Wandel der Zeiten

Jede Zeitspanne hat ihre eigenen Modetrends. Es ist aber nicht so, dass nur die einzelnen Komponenten variieren, sondern auch die Dauer der jeweiligen Zeitspanne kann nicht genau definiert werden. Unter anderem hängt die Dauer davon ab, wie sich der Geschmack der Bevölkerung in Bezug auf die Kleidung entwickelt bzw. verändert. Trends kommen und gehen und einige erleben immer wieder neue Epochen der Wiederbelebung. Aber es gibt auch noch einige Leute, die sich nicht nach irgendwelchen neuen Moderichtungen orientieren. Sie haben in puncto Kleidung und Geschmack ihren individuellen Stil gefunden und diesem bleiben sie in jedem Fall uneingeschränkt treu oder ergänzen ihn lediglich mit ein paar neuen Accessoires, die ihren Anklang gefunden haben.

Die verschiedenen Modetrends

Die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts finden auch noch heute ihre treuen Anhänger. Schlicht geschnittene Kleider oder die legendären Marlenehosen mit ihrem weiten Schlag tauchen immer wieder zu vereinzelten Zeiten an die Oberfläche. Auch die Frisuren der Charleston-Zeit kommen immer wieder in Mode. Der klassisch geschnittene Bubikopf und die Wasserwelle stehen für diese turbulente Zeit.

Mit den fünfziger Jahren hielt der Petticoat Einzug in die Kleiderschränke. Doch die sechziger Jahre mit den engen Röcken und Schuhe mit Pfennigabsätzen für die Frauen lösten die damals als rebellisch bezeichnete Modephase ab. Mit der Flower-Power-Zeit der sechziger und siebziger Jahre wurde der persönliche Geschmack nicht nur auf die Kleidung reduziert. Große Blumenmuster sowie kräftige Farben wirkten sich auch auf die Einrichtung aus. Das Paisley-Muster fand sich nicht nur auf den Tapeten wieder, sondern auch auf Krawatten, Anzügen und anderen Kleidungsstücken. Die achtziger Jahre hingegen konnten direkt mit mehreren Modestils aufwarten. Je nach dem eigenen Geschmack war die Kleidung auf den College-, Popper- oder Ökostil ausgerichtet.

Die nachfolgenden Modetrends haben zwar auch eigene Stils hervorgebracht, aber im Groben griffen sie die vorangegangenen Trends der Bekleidung wieder auf und ergänzten diese durch kleine Neuerungen oder mischten die verschiedenen Stile untereinander.

Kleidungstechnische Jugendsünden

Echte Jungendsünden in Sachen Kleidung und Geschmack sind nicht wirklich existent. Zwar kann bei näherer Betrachtung der Anschein erweckt werden, dass die seinerzeit gewählte Kleidung ein Fehlgriff war, aber es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die eigenen Lebensumstände und somit auch der persönliche Geschmack sich im Laufe der Jahre mehr oder minder stark verändert hat. Es ist nun einmal so, dass einem doch die Wahl der Kleidung selbst überlassen war und nicht von den Eltern oder jemand Anderes aufoktroyiert wurde. Somit entsprach sie im Grunde genommen, dem damaligen Sinn für modischen Geschmack im vollen Umfang, andernfalls hätte das eine oder andere Kleidungsstück nicht zur Lieblingsbekleidung gehört. Auch gewagte Farbkombinationen, vor denen heutzutage die Augen verschlossen werden, gehörten einfach zu dieser Zeit und trugen zur persönlichen Entfaltung bei.

Mut zum Gegensätzlichen

Im Laufe eines Lebens verändert sich nicht nur der Geschmack der Allgemeinheit, sondern auch der eigene Geschmack in puncto Kleidung durchläuft einen permanenten Wandel. Dabei spielt die persönliche Entwicklung eine weitere wichtige Rolle. So kann es vorkommen, dass der aufmüpfige Punker nach seiner Schulzeit sich zu einem rechtschaffenen Jurastudenten im Ökostil verändert. Die stachelige Punkerfrisur in den grellsten Farben weicht einer immer länger werdenden und zotteligen Haarpracht, die durch einen intellektuellen Vollbart abgerundet wird. Auch wenn die Körperhygiene nichts zu wünschen übrig lässt, wirkt das äußere Erscheinungsbild nach außen hin sehr ungepflegt. Im Berufsleben sieht es dann so aus, dass der ehemalige Punker zu einem Träger von Designeranzügen mutiert, gegen die er sich seinerzeit auflehnte.

Es gibt aber auch die Variante, wo der einstige Anhänger der neuesten Modetrends sich mit seinem Geschmack in Bezug auf Kleidung am absoluten Gegensatz orientiert. Da wird dann eine bequemere Bekleidung bevorzugt oder der ganze Stil verändert sich und der modische Geschmack richtet sich beispielsweise nach dem Gothic-Look. Aber nicht jeder verändert sich im Zeitablauf seiner diversen Lebensabschnitte derart drastisch. Es gibt auch einen Teil der Bevölkerung, der seinem Stil über Jahre, ja sogar Jahrzehnte hinweg, treu bleibt. Zwar wird die Kleidung um das eine oder andere moderne Kleidungsstück ergänzt, aber der eigentliche Geschmack bleibt in jedem Fall auch nach außen hin sichtbar erhalten.

Related Post

Trauringe Guide 2016: Welche Ehringe werden am meisten gekauft und was... Hat man den Menschen fürs Leben gefunden und möchte die Beziehung zu einer festen Lebenspartnerschaft machen, dann sollte auch ein Ehering als Zeichen der Zusammengehörigkeit nicht fehlen. D...
Welche Produkte eignen sich zum Online kaufen? In der heutigen Zeit bietet das Internet jede Menge Möglichkeiten. Natürlich ergeben sich aus diesen Möglichkeiten auch insbesondere Vorteile beim Ver- und Einkauf. Aber welche Produkte soll...
Kleider Guide 2014: Was ziehe dieses Jahr an und worauf muss ich beim ... Kleider sind das It-Piece 2014 und dürfen natürlich in keinem Kleiderschrank fehlen. Doch wie jedes Jahr wird sich die Damenwelt fragen, welche Kleider sind im Trend, worauf muss ich achten,...
Schmuck-Trends: Zart und besonders ist angesagt! Schmuck lässt nicht nur die Herzen leidenschaftlicher Modefans höher schlagen. Schließlich handelt es sich hier in der Regel um kleine, aber feine Accessoires, die selbst zurückhaltende Dame...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.