MPU Kosten: Schreck vor hohe Kosten?

MPU Kosten: Schreck vor hohe Kosten?

Wenn ein Autofahrer zur MPU vorgeladen wird, dann ist natürlich die Frage der Kosten sehr wichtig. Der „Idiotentest“ ist nicht gerade billig, doch die Kosten sind in ganz Deutschland gleich. Sie werden von der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr geregelt. Doch leider fallen immer Zusatzkosten an, je nach Aufwand ist hier ein ganz hübsches Sümmchen fällig.

Es macht sich auch an den Kosten bemerkbar, ob der Verkehrsteilnehmer nun wegen Alkohol am Steuer, Drogenmissbrauch oder zu schnellem Fahren zur MPU muss. Personen mit Handicap müssen ebenfalls zur MPU, hier wird geprüft, ob sie überhaupt geeignet sind, ein Fahrzeug zu führen. Also unterscheiden sich auch die Kosten, denn schließlich müssen nicht nur die Fragen richtig beantwortet werden, sondern auch medizinische Untersuchungen durchgeführt werden und in besonderen Fällen wird sogar ein Fahrtest verlangt.

Diese Einzelmaßnahmen kosten natürlich Geld und das muss von Ihnen bezahlt werden. Die Fragen können sehr differenziert ausfallen, je nachdem weshalb eine MPU angeordnet wurde. Bereiten Sie sich also gut vor, je besser die einzelnen Fragen beantwortet werden, umso mehr können Sie an Geld sparen. Auch das Gutachten gibt es nicht umsonst und die Portokosten werden auf die jeweilige Rechnung aufgeschlagen. Viele Autofahrer finden das unfair, aber umsonst ist nun mal der Tod. Übrigens, Rabatte gibt es bei der MPU nicht, auch wenn Sie durchfallen, ist die Summe fällig und wird Ihnen in voller Höhe in Rechnung gestellt, wenn Sie die MPU wiederholen. Viele Autofahrer bestehen den ersten Test nicht und manche Fahrzeuglenker können sich ganz und gar von ihrem Führerschein verabschieden.

Viele Kraftfahrer finden die MPU Kosten zu hoch, sie glauben, das die hohen Gebühren nur Schikane sind. Das stimmt aber nicht, die hier verantwortlichen Fachleute rechnen einen ganz „normalen“ Stundensatz ab. Wenn Sie bedenken, dass ein einfaches Formular auf der Stadtverwaltung schon eine Menge Geld kostet, dann sind die Kosten für eine MPU sogar niedrig. Rechnen Sie die Arztkosten und die psychologischen Untersuchungen und Sie werden feststellen, dass die Spezialisten hier sogar unterbezahlt sind. Eine normale Untersuchung beim Hausarzt kostet ja bereits 40 bis 80 Euro, leider wissen das die meisten pflichtversicherten Patienten nicht, weil die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Nach dem Test wird auch ein psychologisches Gutachten gefertigt, das kostet Geld und gibt es nicht zum Nulltarif.

Also hören Sie auf zu schimpfen, die Kosten sind durchaus gerechtfertigt. Sie sollten es gar nicht so weit kommen lassen, eine MPU ist vermeidbar. Wahrscheinlich haben Sie jetzt auch andere Sorgen als die Kosten, viel wichtiger wäre es, die MPU auch zu bestehen. Viele Kraftfahrer fallen durch die Prüfung, was ebenfalls als Schikane empfunden wird und sehr kritisiert wird. Aber die MPU ist durchaus zu bestehen, Sie sollten nur die Hinweise von Profis ernst nehmen und sich gut vorbereiten. Sie müssen alle Fragen richtig beantworten können und die Antworten müssen „sitzen“. Wenn Sie „herumeiern“ und die Fragen nur zögerlich oder nur teilweise beantworten können, werden Sie die MPU leider nicht bestehen. Am besten belegen Sie einen Kurs, der Sie gut vorbereitet und Sie auf alle Eventualitäten hinweist. Nur mit einer angemessenen Schulung können Sie die nötigen Kenntnisse erfahren und diese dann in die Tat umsetzen. Besser ist es natürlich, die MPU zu vermeiden, fahren Sie nach Vorschrift und sparen Sie sich viele Nerven und viel Geld.

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