Work and Travel in USA: Das Ultimative Leitfaden

Work and Travel in USA: Das Ultimative Leitfaden

Der Work and Travel Aufenthalt im Ausland ist eine der besten Möglichkeiten gleichzeitig Berufserfahrung zu sammeln und ein neues Land zu entdecken. Viele Länder auf der gesamten Welt bieten den Einblick in die landeseigene Kultur – aber es zieht viele Menschen in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Da die USA eigentlich kein Mitglied der klassischen Work and Travel Angebote und Visa sind, ist hier ein wenig mehr Vorbereitung notwendig. Dafür erhält man die Möglichkeit, in einem der interessantesten Länder der Welt zu arbeiten und zu reisen.

Die Vorbereitung für den Work and Travel Aufenthalt

Eigentlich dreht sich alles in der Vorbereitung um das sogenannte J1-Visum. Da die USA nicht über einen klassischen Work and Travel Zugang verfügen, bietet dieses Visum die beste Möglichkeit für die eigenen Pläne. Mit dem Visum darf man bis zu vier Monate in den USA arbeiten und im Anschluss noch einen zusätzlichen Monat das Land auf eigene Faust erkunden. Allerdings sind auch Bedingungen an das Visum geknüpft. So muss man in manchen Fällen an einer Universität eingeschrieben sein, in einem bestimmten Alter sein und auch noch eine abgeschlossene Versicherung mitbringen. Wichtig ist auch, dass man bereits bei der Beantragung des Visums über einen Job verfügt. Es gibt einige Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben, für die Work and Travel Zeit eine entsprechende Tätigkeit zu vermitteln – aber man kann natürlich auch auf eigene Faust suchen. Viele Bedingungen rund um das J1-Visum können auf der Seite www.visumusa.net eingesehen werden. Hier findet man die konkreten Bedingungen für die eigenen Pläne.

Das Visum ist aber nicht der einzige Punkt, mit dem man sich schon vor dem Antritt der Reise beschäftigen sollte. Interessant ist auch die Frage nach der richtigen Krankenversicherung. Es ist bekannt, dass das Gesundheitssystem in den USA ein wenig problematisch ist. Wer sich also über mehrere Wochen oder Monate in dem Land aufhalten und vielleicht sogar arbeiten möchte, sollte sich mit der Suche nach der richtigen Auslandskrankenversicherung beschäftigen. In jedem Fall sollte man sich hier beraten lassen und das Geld auch investieren. Medikamente und Behandlungen sind in Amerika teuer – nur eine gute Versicherung schützt vor hohen Kosten.

Die ersten Wochen in dem neuen Land

Natürlich reist man nicht nur zum Arbeiten in die Vereinigten Staaten von Amerika. Man möchte das Land entdecken, von dem man auch in Deutschland so viel hört. Vielleicht möchte man sogar selbst erleben, warum hier immer vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten geredet wird. Bevor man sich aber auf die Reise durch das Land macht, muss man erst einmal den Part mit dem Praktikum oder dem Summerjob erledigen. Versicherung und Visum sind geklärt – was muss man noch beachten?

  • Wohnungen werden in Amerika wöchentlich bezahlt. Darauf sollte man sich bei der Finanzplanung einstellen.
  • Internet und Mobilfunk kann man sehr günstig vor Ort erhalten. Am ehesten lohnt sich ein Surfstick in Verbindung mit einem Laptop oder Netbook.
  • Für die Bezahlung in Amerika lohnt es sich immer, eine Kreditkarte zu beantragen. Auch diese bekommt man am einfachsten vor Ort.

Vor allem die vielen Umstellungen im Alltag sollte man bereits vor dem Antritt der Reise umfassend prüfen. Leider lassen sich nicht pauschale Tipps vergeben, da sich das Leben grundlegend daran unterscheidet, wo man sich in den ersten Wochen aufhält. Es sind viele kleine Dinge, die entscheidend sein können, wenn der Aufenthalt nicht nur interessant, sondern ein Erfolg sein soll. Das bezieht sich natürlich auch auf die Arbeit. Der Umgang mit Kollegen und den Chefs verhält sich ganz unterschiedlich, als man es aus Deutschland gewohnt ist. Wer also wirklich gut vorbereitet in diesen Lebensabschnitt gehen möchte, sollte sich vorher mit der Hilfe von Literatur über die gängigsten Unterschiede informieren. Dann ist man auch für die Zeit der Arbeit gerüstet. Wirklich interessant wird es dann, wenn der Part mit „Work“ vorbei ist und man sich an den Bereich „Travel“ macht.

Die Reise durch die USA

Der interessanteste Part des Aufenthalts versteckt sich natürlich in der Reise durch die Vereinigten Staaten. Mit dem J1-Visum ist man berechtigt, sich auch nach dem Ende der Arbeitszeit noch bis zu zwei Monate im Land aufzuhalten und diese Zeit so zu verbringen, wie man es möchte. Allerdings muss natürlich auch der Part gut geplant werden. Die USA sind ein komplexes Land und schon die Frage nach dem richtigen Transportmittel kann mitunter kompliziert sein. Hier ein paar grundlegende Tipps für eine Reise durch die USA:

  • Hotels sind auch in Amerika vergleichbar teuer. Motels oder Hostels für Backpacker sind eine günstige Alternative, wenn man nicht über umfangreiche Finanzen verfügt.
  • So merkwürdig es klingt – bei längeren Strecken ist oft das Flugzeug das günstigste Verkehrsmittel. Ansonsten gibt es im Zug- und Busverkehr oft günstige Angebote für bestimmte Ziele.
  • Es kann sich lohnen, nicht direkt in den Großstädten zu schlafen. Besonders in Kalifornien sind die Vororte deutlich günstiger.

Alles in allem muss man natürlich selbst entscheiden, in welche Richtungen es in den USA geht und welche Dinge man gesehen haben möchte. Soll es ein eigener Mietwagen sein oder entscheidet man sich für den öffentlichen Nahverkehr? Der beste Weg ist es, sich bereits vor dem Antritt der Reise eine Route zu überlegen, an der man sich später orientieren kann.

Work and Travel ist die wohl beste Möglichkeit ein fremdes Land zu entdecken und gleichzeitig auch noch Berufserfahrung zu sammeln. Mit der richtigen Planung und einer umfangreichen Vorbereitung wird der Aufenthalt in Nordamerika mit Sicherheit zu einem interessanten Erlebnis für das eigene Leben werden. Weitere Infos zum Work and Travel in den USA findet man auf  www.work-and-travel-usa.net.

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